Landschaftsgeschichte der Pader

Landschaftliche Veränderungen

Am stadtnahen Oberlauf der Pader, welche die Stadtmauer in nordwestlicher Richtung passierte, wurde seit dem Hochmittelalter landesüblicher Ackerbau und Viehzucht betrieben. Der flussnahe Streubesitz an Acker-, Wiesen- und Gartenflächen war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwischen weltlichen und geistlichen Grundherren aufgeteilt...

Am stadtnahen Oberlauf der Pader, welche die Stadtmauer in nordwestlicher Richtung passierte, wurde seit dem Hochmittelalter landesüblicher Ackerbau und Viehzucht betrieben. Der flussnahe Streubesitz an Acker-, Wiesen- und Gartenflächen war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwischen weltlichen und geistlichen Grundherren aufgeteilt...

Fließgewässer stehen mit ihrem Umfeld in engem Austausch: Eingriffe in die Gewässer haben Auswirkungen auf die Landschaft, und umgekehrt beeinflussen Veränderungen in der Landschaft die Gewässer. Am Beispielraum Bad Lippspringe – Paderborn – Schloss Neuhaus soll dieses Wechselspiel verdeutlicht werden...

Bildnachweis: Pader, Lippe und Alme im landschaftlichen Umfeld (Abb. 1) Kartenvorlage: TK50 von GEOBASIS NRW, 2014; Gitter (GK3): blau DGK5, 2x2 km; grün= TK25;
Entwurf und Zeichnung: Hofmann 2020

Paderregulierungen gegen eine "Verwilderung" der Pader

Am stadtnahen Oberlauf der Pader, welche die Stadtmauer in nordwestlicher Richtung passierte, wurde seit dem Hochmittelalter landesüblicher Ackerbau und Viehzucht betrieben. Der flussnahe Streubesitz an Acker-, Wiesen- und Gartenflächen war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwischen weltlichen und geistlichen Grundherren aufgeteilt...

Am stadtnahen Oberlauf der Pader, welche die Stadtmauer in nordwestlicher Richtung passierte, wurde seit dem Hochmittelalter landesüblicher Ackerbau und Viehzucht betrieben. Der flussnahe Streubesitz an Acker-, Wiesen- und Gartenflächen war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwischen weltlichen und geistlichen Grundherren aufgeteilt...

Paderborn liegt am Schnittpunkt unterschiedlicher Landschaften: nach Norden hin erstrecken sich auf den ersten Blick ebene Flusslandschaften, nach Süden ansteigende Berglandbereiche. Damit werden die landschaftlichen Großeinheiten angesprochen, das Norddeutsche Tiefland und das Mitteldeutsche Berg- und Hügelland, die sich im Raum Paderborn begegnen und sich durch den „Geländeknick“ voneinander trennen lassen...

Bildnachweis: Topographie Paderquellen, Höhenlinienplan von Bernhard Ortmann 1977, aus: Ortmann, Bernhard: Die Ältesten Befestigungen innerhalb der Altstadt von Paderborn seit karolingischer Zeit. Zum Paderborner Jübiläum 777-1977; Felsberg 1977, S.10.

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